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Analoge Animation

"Rette die Freiheit" von Jessica Karenko

Judit Reigl - Éclatement, 1955

Die Animation „Rette die Freiheit“ ist eine Reaktion auf Judit Reigls Werk „Éclatement“. Reigl verwendet ihren gesamten Körper, um Serien zu erschaffen. Dabei verbannte sie den Pinsel und greift zu untypischen Werkzeugen wie Metallschabern oder einer Gardinenstange. Ihr Fokus liegt nicht auf dem Endprodukt, sondern auf dem Prozess des Schaffens.
Diese Freiheit, einfach zu malen, erlangte sie in Paris. Dazu flüchtete sie aus dem totalitaristischen System Ungarns und rettete ihre Kunst.

Ich entschied mich für eine analoge Animation, die das Werk mit Reigls Flucht verbindet. Ich interpretiere die Biografie Reigls so, dass sie durch den Neuanfang in Paris ihre Kunst rettete und so ihre Gefühle auf die Leinwand bringen konnte. Die Animation verbindet also die wichtigen dynamischen Bewegungen in ihren Werken sowie ihren Ausdruck.